Ferienwohnung & Ferienhaus in Garachico

Garachico ist ein malerischer Ort an der Nordküste der Kanarischen Insel Teneriffa. Ein markanter Punkt, der weithin an der Küste sichtbar ist, ist der Felsen Roque de Garachico, der sich vor der Ortschaft aus dem Atlantik erhebt. Nach diesem Felsen, dessen Name übersetzt soviel wie kleine Insel bedeutet, wurde der Ort benannt.

Mit nur etwa 5.000 Einwohnern ist Garachico ein beschauliches Dorf, das Ruhe ausstrahlt und zum Entspannen einlädt. Es gibt viel zu sehen und zu bestaunen. In den Straßen und Gassen von Garachico, die teilweise mit historischen Gebäuden gesäumt sind, findet man zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte aller Art.

Alle Objekte in Garachico

Ferienhäuser & Ferienwohnungen in Garachico

Urgemütliches Ferienhaus bei GarachUrgemütliches Ferienhaus bei GarachFerienhaus für 4 Pers. in Garachico
ab  
60,–
Apartment mit AussichtApartment mit AussichtFerienwohnung für 2 Pers. in Garachico
ab  
50,–
Strand-DG-Wohnung bei GarachicoStrand-DG-Wohnung bei GarachicoFerienwohnung für 3 Pers. in Garachico
ab  
59,–
Haus mit Terrasse in GarachicoHaus mit Terrasse in GarachicoFerienwohnung für 4 Pers. in Garachico
ab  
60,–
Landhaus mit Liegewiese und GrillLandhaus mit Liegewiese und GrillFerienhaus für 4 Pers. in Garachico
ab  
49,–
Fischerhaus mit großer DachterrasseFischerhaus mit großer DachterrasseFerienhaus für 4 Pers. in Garachico
ab  
54,–
Ferien-Reihen-Haus in GarachicoFerien-Reihen-Haus in GarachicoFerienhaus für 5 Pers. in Garachico
ab  
60,–
Urig-Charm. Häuschen bei GarachicoUrig-Charm. Häuschen bei GarachicoFerienhaus für 2 Pers. in Garachico
ab  
66,–
Große Ferienwohnung in GarachicoGroße Ferienwohnung in GarachicoFerienwohnung für 4 Pers. in Garachico
ab  
70,–

Bei einem gemütlichen Spaziergang kann man allerhand entdecken. Als Souvenirs sind besonders Stick- und Töpferwaren beliebt, die hier als besonderes Kunsthandwerk hergestellt werden.

Garachico kann auf eine lange und interessante Geschichte zurückblicken, denn in früheren Zeiten war der Hafen von Garachico der Hauptumschlagplatz von Waren aller Art.

Garachico wurde im Jahre 1496, kurz nach der Eroberung der Insel, vom italienischen Bankier Christobal de Ponte gegründet. Durch die direkte Lage am Meer entwickelte sich Garachico schnell zu einem florierenden Hafenstädtchen. Hauptsächlich wurden Wein und Zuckerrohr in alle möglichen Länder exportiert, was eine wichtige Grundlage für die Wirtschaft des Ortes war, die ihr viel Reichtum bescherte. Die Handelsbeziehungen reichten sogar bis nach Amerika, denn die Kanaren galten als Tor zur Neuen Welt.

Da sich Garachico vor allem im 16. und 17. Jahrhundert zu dem wichtigsten Hafen von Teneriffa entwickelt hatte, wurde im Jahre 1575 die Festung Castillo de San Miguel errichtet. Noch heute ist diese Festung am Hafen von Garachico zu bewundern. Es ist ein quadratisches Gebäude, das bei dem großen Vulkanausbruch von 1706 verschont geblieben ist.

Heute ist im Castillo de San Miguel ein Naturkundemuseum untergebracht. Es ist nur wenige Meter von der Altstadt entfernt und liegt direkt an der Uferpromenade. In dem Museum kann sich der Besucher über die Geschichte und die Kultur der Einheimischen von Garachico informieren. Außerdem gibt es noch ein kleines Tischlermuseum, das Museo de Carpintería, in dem man mehr über darüber erfahren kann, wie in den vergangenen Jahrhunderten diese traditionelle Handwerkskunst auf Teneriffa ausgeübt wurde. Auch als Fotomotiv eignet das Castillo sich hervorragend, denn die Festung wurde aus dunklem Lavastein erbaut. Einen wundervollen Kontrast bietet der weiße Erker mit dem Glockenaufsatz. Das Eingangtor ist mit vielen Wappen, unter anderem dem von Kaiser Karl V., verziert.

Oberhalb des Strandes, an einem kleinen Aussichtspunkt, befindet sich eine Statue, die den einheimischen Auswanderern gewidmet ist, die ihr Glück in Amerika suchten. Der Bevölkerung von Teneriffa ging es nicht immer gut, es gab Jahre mit Dürren, schlechten Ernten und entsprechenden Hungersnöten, die viele dazu brachte nach Südamerika auszuwandern. Noch heute bestehen regen Beziehungen zwischen Teneriffa und Venezuela. Die Statue stellt einen Emigranten mit vielen Koffern dar, in dessen Brust ein Loch klafft als Zeichen, daß er zwar die Insel verläßt, aber sein Herz dort läßt.

Noch heute gibt es in Garachico viele alte Herrenhäuser, prächtige Stadthäuser und Klöster, die von dem einstigen Wohlstand des Städtchens erzählen. Einer dieser alten Bauten ist auch die Kirche Ermita de Santa Ana, die im Jahre 1520 als Hauptkirche erbaut wurde. Bei Mönchen war der Ort so beliebt, daß es im 18. Jahrhundert sogar fünf verschiedene Klostergemeinschaften gab.

Doch trotz des Reichtums und Wohlstands fiel Garachico immer wieder Katastrophen zum Opfer. Im Jahre 1645 kam es zu einer riesigen Sturmflut, bei der 80 Menschen ihr Leben ließen und 40 Schiffe zerstört wurden. Im Jahre 1666 zerschlugen Einheimische Weinfässer, die bereits zur Verschiffung im Hafen waren, um sich gegen englische Kaufleute zur Wehr zu setzen, was aber schließlich dem Handel nicht gut tat. Im Jahre 1697 kam es in dem Städtchen zu einem großen Feuer, das mehrere hundert Häuser zerstörte.

Das alles machte Garachico bereits zu schaffen, als im Jahre 1706 die größte Katastrophe über den Hafenort hereinbrach. Bei einem Vulkanausbruch floß der Lavastrom über das Städtchen bis ins Meer und zerstörte es fast völlig. Der Legende nach wurde nur die Kirche verschont, da sich die Lava dort teilte und an beiden Seiten vorbeifloß.

Nach dem Vulkanausbruch wurde der Handelsverkehr in den Hafen von Puerto de La Orotava, dem heutigen Puerto de la Cruz, verlegt. Obwohl Garachico wieder aufgebaut wurde, erlangte es nicht mehr die Wichtigkeit einer Hafenstadt, wie in früheren Zeiten. Was allerdings aus heutiger Sicht nicht schlecht ist, denn vielleicht wäre Garachico sonst heute nicht so ein malerischer Ort.

Bei einem Spaziergang durch die vielen Gäßchen und kleinen Straßen von Garachico wird man in die früheren Jahrhunderte zurückversetzt. Es gibt zahlreiche historische Gebäude, die man teilweise auch besichtigen kann, so wie das ehemalige Dominikanerkloster Convento de Santo Domingo am Ortseingang. Heute ist dort ein Museum für zeitgenössische Kunst untergebracht. An dem Platz Plaza de Juan Gonzales de la Torre liegt das ehemalige Franziskanerkloster, das heute das Rathaus und das Kulturzentrum von Garachico beherbergt. Außerdem befinden sich in diesem ehemaligen Kloster ein Naturkundemuseum und einige typisch kanarische Innenhöfe, die sehr sehenswert sind.

In der Nähe des Rathauses befindet sich der Platz Plaza de la Libertad, an dem sich die Kirche Iglesia de Santa Ana befindet. Diese Kirche ist eine dreischiffige Basilika, die während des Vulkanausbruchs niederbrannte, dann wieder aufgebaut und schließlich im Jahre 1995 restauriert wurde.

Der Platz Plaza de la Libertad ist außerdem der Mittelpunkt des einheimischen Lebens. Hier trifft man sich unter schattenspendenden Bäumen, um sich über den neusten Klatsch und Tratsch auszutauschen, oder auch nur, um das gute Wetter zu genießen. Zum Entspannen und Relaxen ist der hübsche Platz bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebt.

Unterhalb der Festung Castillo de San Miguel findet der Besucher das Naturschwimmbad El Caletón. Als die Lava ins Meer floß und erstarrte, bildete sie eine bizarre Landschaft mit kleinen Becken, die sich heute hervorragend zum Baden eignen. An vielen Stellen wurden Wege angelegt und Treppen installiert, die den Zugang zum Meer erleichtern. Hier genießen Einheimische und Touristen gleichermaßen das kühle Nass.

Eine Besonderheit in Garachico ist die Zigarrenwerkstatt, in der die Zigarren noch traditionell von Hand gerollt werden. Der Besucher dieser Stätte kann nicht nur die Zigarren käuflich erwerben, sondern auch den Meistern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.

Garachico ist auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen aller Art, denn nicht weit entfernt befindet sich das Teno-Gebirge, das sich durch seine wunderbare Natur auszeichnet. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege durch die spektakuläre Landschaft. Man kann längere, kürzere, schwierigere oder einfachere Touren machen, so daß für jeden Geschmack etwas dabei ist.

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