Ferienwohnung & Ferienhaus in Güimar

Güímar ist ein geschichtsträchtiger Ort in der gleichnamigen Gemeinde im Süden der Kanarischen Insel Teneriffa, denn es war in früheren Zeiten die Hauptstadt der Guanchen, der Ureinwohner Teneriffas. Der Ortskern befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von etwa 300 Metern. Heute ist Güímar vor allem für seine Pyramiden aus dieser Zeit bekannt.

Die Umgebung von Güímar ist landwirtschaftlich geprägt. In früheren Zeiten wurden meistens Kartoffeln und Tomaten angebaut, doch heute ist diese Gegend besonders für seine hervorragenden Weine bekannt. In dem guten Klima und dem fruchtbaren Boden gedeihen die Weinreben sehr gut, wodurch hier einer der besten Weine der Insel produziert wird.

Alle Objekte in Güímar

Ferienhäuser & Ferienwohnungen in Güímar

Kanarisches Haus mit PoolKanarisches Haus mit PoolFerienhaus für 6 Pers. in Güimar
ab  
60,–
Neues Chalet mit PoolNeues Chalet mit PoolFerienhaus für 4 Pers. in Güimar
ab  
100,–
Haus mit privatem MeerwasserpoolHaus mit privatem MeerwasserpoolFerienhaus für 8 Pers. in Güimar
ab  
100,–
FEWO in Puertito de GüimarFEWO in Puertito de GüimarFerienwohnung für 4 Pers. in Güimar
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46,–
Ruhige Fewo mit MeerblickRuhige Fewo mit MeerblickFerienwohnung für 4 Pers. in Güimar
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50,–
Fewo in Strandnähe mit PoolFewo in Strandnähe mit PoolFerienwohnung für 4 Pers. in Güimar
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50,–
Ferienhaus mit Privatpool auf FincaFerienhaus mit Privatpool auf FincaFerienhaus für 5 Pers. in Güimar
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95,–
Fincahaus mit PrivatpoolFincahaus mit PrivatpoolFerienhaus für 4 Pers. in Güimar
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95,–
Finca im Güimar-TalFinca im Güimar-TalFerienhaus für 4 Pers. in Güimar
ab  
100,–
Fincahaus mit Privatpool (beheizb.)Fincahaus mit Privatpool (beheizb.)Ferienhaus für 6 Pers. in Güimar
ab  
120,–

In der gesamten Gemeinde Güímar gibt es keinen Massentourismus, man hat sich hier eher auf den nachhaltigen, naturverbundenen Tourismus spezialisiert. Daher findet man in Güímar zahlreiche Landhäuser und Landhotels, die hier Casas Rurales, bzw. Hoteles Rurales heißen.

Zu den wichtigsten und sehenswertesten Gebäuden von Güímar gehören die Kirchen Iglesia del Convento de Santo Domingo und die Kirche Iglesia de San Pedro, die beide aus dem 17. Jahrhundert stammen. Zu der Wallfahrt Romería El Socorro bildet die Kirche Iglesia de San Pedro jedes Jahr den Ausgangspunkt, wenn die Heiligenfigur der Jungfrau Virgen del Socorro von den Einheimischen in einer beeindruckenden Prozession zum Strand gebracht wird.

Viele Feste und auch Märkte finden das gesamte Jahr über meistens auf dem Rathausplatz, der Plaza del Ayuntamiento, statt. Dieser Platz eignet sich sehr gut für Veranstaltungen aller Art, da er nicht nur sehr sehenswert ist, sondern auch noch viel Platz bietet.

Güímar ist ein kleines Städtchen, in dem man herrliche Urlaubstage verbringen kann. Es gibt zahlreiche Restaurants und Bars, die zu internationalen Gerichten und einheimischen Spezialitäten einladen. In den Bodegas, den Weinkellereien, des Ortes kann man den typisch kanarischen Wein genießen. Geschäfte aller Art laden zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel ein.

Der vielfältige Ort Güímar ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge. Ein wundervoller Wanderweg beginnt bereits im Ortskern, der Wanderweg Laderas de Güímar. Bei dieser Wanderung muß man allerdings absolut schwindelfrei sein, denn sie führt auf einer Höhe von 900 Metern an den Wasserkanälen entlang, wobei die einfache Route etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt. Dafür wird der Wanderer mit einer atemberaubenden Natur und wundervollen Ausblicken auf die Umgebung belohnt.

Wer die schöne Aussicht genießen möchte, sollte auch einen Ausflug in Richtung Fasnia unternehmen und am Aussichtspunkt Mirador de Don Martín halt machen. Hier erstreckt sich die Aussicht über die terrassenförmigen Felder auf denen verschiedenste Früchte und Gemüse angebaut werden. Man sieht die Weinfelder und kann den Blick über Arafo bis nach Candelaria schweifen lassen.

In der Umgebung von Güímar befinden sich verschiedene Landschaftsparks und Naturschutzgebiete, die sehr sehenswert sind. Darunter befindet sich auch eine speziell geschützte Zone für Vögel. Beispielsweise sollte man das Malpaís, das schlechte Land, gesehen haben. Dabei handelt es sich um ein Lavafeld in der Nähe der Küste. Hier befindet sich der Berg Montaña Grande, ein 276 Meter hoher Vulkankegel mit einem Durchmesser von 300 Metern. Es gibt einen erkalteten Lavastrom, der sich bis hinab zum Meer zieht. Außerdem kann man die Höhle Cueva Honda besichtigen, die durch die Explosion einer Gasblase entstanden ist. Sie ist etwa 100 Meter lang und bis zu fünf Meter hoch.

Das Malpaís bietet eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Es gibt etwa 150 verschiedene Pflanzenarten, etwa 100 verschiedene Käfer- und 60 verschiedene Schmetterlingsarten. Das schlechte Land ist also gar nicht so unwirtlich und daher auch zu einem Besonderen Naturschutzgebiet, einem Reserva Natural Especial, ernannt worden.

Etwa 5 Kilometer vom Ortskern entfernt befindet sich unten am Meer der Hafen von Güímar. Der kleine Hafen, Puertito de Güímar, bietet sich besonders gut für fangfrischen Fisch an. Man kann ihn täglich frisch von den Fischern am Hafen kaufen. Wenn man ihn nicht selber zubereiten möchte, kann man ihn auf typisch kanarische Art in einem der Restaurants am Hafen bestellen und dabei gleich den herrlichen Blick auf den Hafen und das Meer genießen.

In Puertito de Güímar ist immer etwas los, denn es gibt auch einen Club Nautico und einen Campingplatz. Außerdem befindet sich hier der Strand, der etwa 800 m lang ist. Der schwarze Sandstrand ist bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebt, aber trotzdem nie überlaufen.

Bekannt ist Güímar besonders wegen seiner Pyramiden. Geschichtsinteressierte Urlauber von der gesamten Insel kommen nach Güímar um sie zu sehen. Der Wissenschaftler und Abenteurer Thor Heyerdahl legte die Pyramiden im Jahre 1991 frei und beschäftigte sich mit dem Sinn dieser Bauwerke. Von den insgesamt neun Pyramiden, die es mal gab, haben sechs die Zeit überdauert. Für Thor Heyerdahl stellten die Pyramiden von Güímar einen Beweis dafür dar, daß es bereits in der Antike erste Schiffsverbindungen nach Amerika gab, denn er sah eine Ähnlichkeit zu den Pyramiden der Mayas in Südamerika.

Als gesichert gilt die Erkenntnis, daß es sich bei den Pyramiden nicht nur um willkürlich aufgeschichtete Steine handelt. Errichtet wurden sie aus Lavasteinen auf einer eingeebneten Fläche. Sowohl der Boden wurde sorgfältig vorbereitet, wie auch die Steine, die mit der flache Seite nach Außen liegen und teilweise bearbeitet wurden. Besonders die Ecksteine wurden sorgfältig geformt.

Wie auch viele andere Pyramiden wurden diese astronomisch ausgerichtet, zur Zeit der Sommersonnenwende zeigen sie genau in Richtung Sonnenuntergang. Immer an der westlichen Seite befinden sich die Treppen, die hinauf auf die flachen, mit feinem Kies bedeckten, Plattformen führen. So kann man direkt den Sonnenaufgang sehen, wenn man früh morgen die Pyramiden besteigt.

Da sich alle Pyramiden quer zu der Achse zwischen dem Montaña Grande und einer sehr markanten Felsgabelung im Vorgebirge des Teides ausgerichtet sind, geht die Sonne zur Sommersonnenwende über dem linken Gipfel und zur Wintersonnenwende über dem rechten Gipfel unter. Diese Ausrichtung ist sicherlich kein Zufall, sondern beruht auf exakten astronomischen Berechnungen.

Viele Forscher haben schon verschiedenste interessante Erkenntnisse über die Pyramiden von Güímar herausgefunden, allerdings sind noch lange nicht alle Geheimnisse gelüftet. Alles wissenswerte wurde in dem Park zusammengetragen, so daß sich der Besucher ausführlich informieren kann. Es gibt ein Auditorium mit einer informativen Vorführung in sieben Sprachen über die gesamte bekannte Geschichte der Pyramiden, über Thor Heyerdahl und den Park.

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